Club Magazin SSGR

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Filmabend im Verein

Filmabend im Verein

Fünf Jahre Weltumsegelung – und wir waren live dabei! 🎬⛵

Am 11. und 12.09.2026 hieß es bei uns ausnahmsweise mal nicht „Leinen los!“, sondern „Beamer an!“

Rund 50 Mitglieder fanden sich zum gemeinsamen Kinoabend auf unserer Terrasse ein. Felix und Nadja hatten die Sache organisiert – und wie sich schnell herausstellte, hatten sie dabei nicht nur an Popcorn und gemütliche Sitzplätze gedacht, sondern gleich an eine komplette Weltumsegelung.

Auf dem Programm stand die Geschichte von vier tollkühnen Jungs aus Süddeutschland, die sich mit erstaunlich wenig Vorkenntnissen, dafür aber mit umso mehr Mut und Abenteuerlust, auf eine fünfjährige Reise rund um die Welt machten.

Fünf Jahre unterwegs!
Andere schaffen es in fünf Jahren gerade mal, ihr Boot aufzuräumen. 😉

Den Trailer zum Film findet ihr hier im Link.

Bevor es losging, wurde natürlich erst einmal ausgiebig gefachsimpelt. Schließlich kann man einen Film über eine Weltumsegelung nicht einfach so anschauen – da muss vorher geklärt werden, was die vier Jungs alles falsch gemacht haben. 😄

Dann verschwand endlich die Sonne und gab die Leinwand frei. Perfektes Timing!

Also: Jacken an, Decken raus, gemütlichen Platz suchen und bloß nicht zu nah an den Rand der Terrasse setzen – man weiß ja nie, wann die nächste Welle kommt. 🌊

Die große Leinwand wurde gestartet und schon ging es los: fünf Jahre Weltumsegelung, Abenteuer, fremde Länder und jede Menge Erlebnisse.

Besonders schön war, dass auch einige unserer Jugend mit dabei waren. Nachwuchssegelnde können schließlich gar nicht früh genug lernen, dass man für eine Weltumsegelung eigentlich nur drei Dinge braucht: Mut, ein Boot und eine gute Ausrede, warum man gerade nicht nach Hause kommen kann. 😉

Gebannt verfolgten wir das Abenteuer der vier Jungs. Und vermutlich haben sich während des Films bei dem einen oder anderen auch Gedanken eingeschlichen wie:

„Das würde ich ja auch gerne mal machen …“

… bevor man sich dann daran erinnerte, dass am nächsten Morgen schließlich wieder ganz normale Verpflichtungen auf einen warten. 😄

Nach fünf Jahren Weltumsegelung war der Film irgendwann vorbei. Das Fachsimpeln natürlich nicht.

Denn was wäre ein ordentlicher Vereinsabend ohne die obligatorische Nachbesprechung? Es wurde diskutiert, analysiert, kommentiert und vermutlich die eine oder andere Situation noch einmal fachmännisch vom heimischen Terrassenstuhl aus beurteilt.

Anschließend wurde gemeinsam aufgeräumt – schließlich wollten wir nicht gleich am nächsten Morgen von einer Expeditionstruppe geborgen werden.

Und damit war unser kleiner Ausflug auf die große weite Welt auch schon wieder vorbei.

Vielen Dank an alle, die dabei waren!
Schön, dass ihr mit an Bord wart. Und wer weiß – vielleicht heißt es beim nächsten Mal ja tatsächlich wieder:

Leinen los statt Leinwand an! ⛵😄

Viele Grüße
Felix und Nadja

 

Trailer hier im Link

 

 

Nachruf zum Trauergottesdienst für Freund und Mitglied Dietmar Dietrich

Nachruf zum Trauergottesdienst für Freund und Mitglied Dietmar Dietrich

Wir nehmen  am 18.09.2026 um 14:00 Uhr Abschied in der Kirche Moosbach, mit anschließend Urnenbestattung auf dem Friedhof (Moosbach von unserem langjährigen Vereinsmitglied und Freund Dietmar Dietrich.

Dietmar war seit dem Jahr 1991 Mitglied in der Segel- und Surfgemeinschaft Rottachsee. Gemeinsam mit seiner Frau Erika und seiner Tochter Annette trat er damals unserem Verein bei. Über viele Jahrzehnte hinweg war der Verein ein wichtiger Teil seines Lebens – und der Rottachsee wurde für ihn zu einer zweiten Heimat.

Von 2000 bis 2011 war Dietmar als Schriftführer in unserem Verein tätig. Mit viel Engagement, Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein setzte er sich für die Belange des Vereins und seiner Mitglieder ein.

Besonders am Herzen lag ihm die Ausbildung des Segelnachwuchses von jung bis alt. Bis in seine letzten aktiven Jahre war er als Ausbilder für den Sportbootführerschein Segeln tätig. In Theorie und Praxis vermittelte er sein Wissen und seine Begeisterung für den Segelsport. Rund 200 Schülerinnen und Schüler hat er auf ihrem Weg begleitet und auf die Prüfung beim Bayerischen Seglerverband vorbereitet.

Dietmar war aber nicht nur Ausbilder und Funktionär – er war jemand, auf den man zählen konnte. Wenn am Vereinsheim oder auf dem Vereinsgelände Baumaßnahmen anstanden, war er zur Stelle. Er packte mit an, half, wo Hilfe gebraucht wurde, und war dadurch über viele Jahre ein fester und sehr präsenter Teil unseres Vereinslebens.

Auch beim Seglerstammtisch war Dietmar immer gerne gesehen. Mit seiner offenen Art und seinen zahlreichen Geschichten aus seinem bewegten Leben sorgte er für Unterhaltung und brachte die Menschen zum Lachen. Viele schöne Begegnungen und Erinnerungen verbinden uns mit ihm.

Wenn wir heute an Dietmar denken, dann denken wir nicht nur an seine Leistungen für unseren Verein. Wir denken an einen Menschen, der seine Leidenschaft für das Segeln mit anderen geteilt hat, der Freundschaften gepflegt und Spuren in unserer Gemeinschaft hinterlassen hat.

Seine zweite Heimat war der Segelverein am Rottachsee. Und so fällt es uns schwer, ihn nun nicht mehr am See, am Vereinsheim oder bei unserem Stammtisch anzutreffen.

Wir, seine Freunde und Weggefährten aus der Segel- und Surfgemeinschaft Rottachsee, möchten Dietmar heute ein letztes, herzliches „Hallo“ zurufen.

Lieber Dietmar,
wir wünschen dir eine gute letzte Reise und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.

Möge dein letzter Segeltörn dich hinausführen in die Ewigkeit.

Fair winds, Dietmar – und danke für die gemeinsame Zeit.

2026 Meckatzer Finn Cup

2026 Meckatzer Finn Cup

Meckatzer Finn Cup 2026 


Termin der Regatta 01. - 02. August 2026

weiteres im laufe der Veranstaltung


Ergebnisse Manage2Sail

Bilder


Bericht zum Meckatzer Finn Cup 2026 am Rottachsee

Vom 01. bis 03. August 2026 war die Segel- und Surfgemeinschaft Rottachsee erneut Gastgeber des traditionsreichen Meckatzer Finn Cups. Insgesamt 31 Finn-Dinghys gingen bei der Ranglistenregatta an den Start und sorgten für ein sportlich wie auch gesellschaftlich gelungenes Segelwochenende.

Bereits direkt nach der Ranglistenregatta am Starnberger See trafen die ersten Teilnehmer am Rottachsee ein und stellten ihre Boote auf dem Clubgelände ab. Schon am Donnerstag genossen viele Segler das sommerliche Wetter und die beeindruckende Landschaft rund um den Rottachsee.

Allerdings zeigte sich auch die Kehrseite des außergewöhnlich trockenen Sommers: Der Wasserstand des Sees hatte einen historischen Tiefstand erreicht und sank täglich um rund sechs Zentimeter, da Wasser zur Stabilisierung der Pegelstände von Iller und Donau abgegeben werden musste. Dadurch konnte die vereinseigene Slipanlage leider nicht mehr genutzt werden. Glücklicherweise war die öffentliche Slipanlage gerade noch einsatzfähig, sodass alle 31 Boote dort zu Wasser gebracht werden konnten – eine logistische Herausforderung, die dank der guten Zusammenarbeit aller Teilnehmer problemlos gemeistert wurde.

Nachdem im Laufe des Freitags bereits mehr als die Hälfte der Segler angereist war, wartete am Abend das erste kulinarische Highlight: Die inzwischen legendären Allgäuer Kässpatzen, frisch zubereitet von Nadja Spring und ihrem Helferteam, fanden großen Anklang. In geselliger Runde wurde bis spät in den Abend gefachsimpelt und gelacht, bevor sich die Teilnehmer in ihre Wohnmobile und Unterkünfte zurückzogen.

Am Samstag trafen die restlichen Segler ein. Nach der Einschreibung stärkten sich alle traditionell mit Weißwürsten und Debrezinern, bevor Wettfahrtleiter Tom Krause gemeinsam mit Ulli Krause die Steuerleutebesprechung abhielt und den Ablauf der beiden Regattatage erläuterte.

Pünktlich um 13:00 Uhr ging es aufs Wasser. Der erste Start erfolgte um 13:29 Uhr bei schwachem Westwind. Für die Wettfahrtleitung war dies eine anspruchsvolle Aufgabe, denn der Wind ließ im Laufe der Wettfahrt kontinuierlich nach. Dennoch blieb die Windrichtung konstant, sodass ein fairer Wettkampf gewährleistet werden konnte. Anschließend hoffte man an Land auf bessere Bedingungen. Da sich diese bis 17:00 Uhr nicht einstellten, entschied sich die Wettfahrtleitung, keine weitere Wettfahrt durchzuführen.

Nach dem Segelsport am Samstag wartete bereits der nächste Höhepunkt: Spanferkel mit Knödeln und Blaukraut sowie eine große Auswahl an liebevoll zubereiteten Salaten, die von zahlreichen Vereinsmitgliedern gespendet wurden. Dazu gab es Freibier der Meckatzer Brauerei. Der Abend klang in geselliger Atmosphäre mit vielen interessanten Gesprächen bis weit nach Mitternacht aus.

Für das Helferteam begann der Sonntag bereits um 6:00 Uhr mit den Vorbereitungen für das Frühstück. Die Segler mussten bereits um 9:30 Uhr wieder einsatzbereit sein. Um 10:01 Uhr startete die nächste Wettfahrt bei gleichmäßigem Nordostwind mit zwei bis drei Beaufort. Die Wettfahrtleitung konnte einen attraktiven Kurs mit langer Kreuz auslegen, der dreimal zu absolvieren war.

Es entwickelten sich spannende Positionskämpfe, insbesondere an der Leetonne, an der häufig mehrere Boote gleichzeitig rundeten. Trotz des engen Feldes verliefen sämtliche Wettfahrten äußerst fair – ohne Proteste und ohne Materialschäden. Nach insgesamt drei abwechslungsreichen und sportlich anspruchsvollen Wettfahrten erreichte der letzte Teilnehmer gegen 15:40 Uhr das Ziel.

Bis zur Siegerehrung um 15:15 Uhr – beziehungsweise unmittelbar nach Abschluss der Wettfahrten – wurden die Boote verladen und die Heimreise vorbereitet.

Der 1. Vorsitzende Felix Spring eröffnete die Siegerehrung und bedankte sich herzlich bei allen Helferinnen und Helfern. Er betonte, dass eine Veranstaltung dieser Größenordnung ohne das große Engagement der Helfer nicht möglich wäre. Die Segler honorierten diesen Einsatz mit lang anhaltendem Applaus.

Anschließend übernahm der 2. Vorsitzende Markus Ehlers die Preisverleihung. Die drei Erstplatzierten erhielten jeweils einen kleinen Allgäuer Käselaib als Siegerpreis. Die Plätze vier bis neun durften sich über Bierpreise der Meckatzer Brauerei in unterschiedlichen Größen freuen. Darüber hinaus erhielt jeder Teilnehmer einen Erinnerungspreis – unter anderem Vereins-T-Shirts oder Handtücher.

Nach und nach traten die Teilnehmer die Heimreise an. Immer wieder war dabei zu hören: „Toll organisiert, hervorragende Verpflegung und eine ausgezeichnete Wettfahrtleitung – wir kommen nächstes Jahr gerne wieder!“

Ein schöneres Lob kann ein Veranstalter kaum erhalten.

Die vollständigen Ergebnisse sind auf der Vereinshomepage sowie bei Manage2Sail veröffentlicht.

Euer Schriftführer