Deutsche Meisterschaft der Europe 2026

Deutsche Meisterschaft der Europe 2026

Fahre ich dieses Jahr die deutsche Meisterschaft der Europe am Steinhuder Meer mit? Diese Frage stellte sich überhaupt nicht mehr, da wir bereits in unserem Süd–Team gemeinsam so viel Spaß hatten: Natürlich bin ich dabei!!!.

Klar zu diesem Zeitpunkt kann noch überhaupt nicht abgeschätzt werden, wie das Wetter wird und wer sonst noch alles kommt. Aber gerade diese Spannung ist wie die Vorfreude auf Weihnachten.
So füllte sich in diesem Jahr die Teilnehmerliste nach und nach auf insgesamt 98 Boote.

Super! nur die Windvoraussichten versprachen zumindest für Starkwind – Liebhaber, nicht die idealsten Bedingungen. Da wir jedoch wissen, dass die Europe bei schwachem - wie auch bei starkem Wind regattafähig ist, fuhren wir
frohen Mutes hoch in Norden.

Am Clubgelände angekommen empfingen uns schon viele Freunde, die wir teils schon lange nicht mehr gesehen haben. Ganz besonders hat mich gefreut, einen Segler zu treffen, mit dem ich vor vielen Jahren zusammen gesegelt bin.

Willkommen zurück Michael! Er holte seine Europe wieder aus seiner Garage, ließ sie überholen und startete als Master. Weiter so, Michael!. Luisa hat ihn auch interviewt und dies auf Instagram gestellt. Es wäre sehr toll, wenn noch mehr seinem Beispiel folgen und ihre Boote flott machen würden. Es erwartet Euch eine tolle Gemeinschaft mit schönen Segeltagen!

Vermessung & Flachwasser

Am erstenTag stand erst einmal die Vermessung auf dem Zeitplan. Sascha, unser Vermesser, hatte wieder einmal sehr viel Geduld mit unseren Booten und den teilweise doch etwas lückenhaft, ausgefüllten Laufzetteln.

Wer hier gut und schnell durchkam, konnte anschließend die ersten Probe – Schläge auf dem Steinhuder Meer durchführen. Aber Vorsicht! Auch hier fehlt etwas Wasser und dort ist es zudem überall auch bei normalen Bedingungen recht flach. So Mancher musste ein Knirschen unterm Boot vernehmen. Nein, es waren keine Haifische, die in das Schwert beißen!.

So hieß es, am besten den Bolzen der Ruderanlage offen zu lassen und das Schwert etwas hochzuziehen . Notfalls kann man ja überall aussteigen und zu Fuß weiterlaufen.

Regattieren am Steinhuder Meer

Am nächsten Tag war zuerst genug Zeit für eventuelle Reparaturen sowie neue Freundschaften zu knüpfen.
Aber dann wurde es ernst: Es ging aufs Wasser. Das Regatta – Team versprach uns auch die Bahn so zu legen, dass nicht die Gefahr besteht auf Grund zu laufen. Welch Beruhigung.

Bei verhältnismäßig konstanten 1-2 Windstärken konnten wir vier Rennen fahren. Den letzten Lauf schafften wir dann noch bei sehr schwachem Wind und Löcher gerade so. Das war jedoch sehr wichtig, denn damit gilt es erst als Meisterschaft.

Verpflegung top!

Über die gesamte Zeit vor Ort inklusive drei gemeinsame sehr leckeren und reichhaltigen Abendessen in geselliger lustiger Runde kümmerte sich ein 50-köpfiges Team der Baltischen – Segler- Vereinigung um uns. Vielen Dank für eure tolle, professionelle Organisation.

Streicher oder doch nicht?

Dann fing das Bangen an: reicht der Wind für noch einen Lauf am letzten Tag und damit ein Streicher? Oder nicht? Je nach gesegelten Ergebnissen beteten die einen „ja bitte, auf jeden Fall“ und die anderen „nein, auf keinen Fall! ich kann dabei nur verlieren“. Leider gehörte ich zur ersten Gruppe die unbedingt noch was zu korrigieren hatten aber es blieb bei vier Läufen. Das Alternativprogramm Volleyball, Laufen und Yoga, oder auch Kuchen essen, tröstete dennoch.

Sieger & strahlende Gesichter

Bis zuletzt hatten wir eine großartige Stimmung untereinander mit unseren Freunden aus ganz Deutschland.
Trotz der schwierigen Bedingungen konnten sich die Ergebnisse unserer Segler aus dem Süden sehen lassen:
Gratulation an Sandra mit dem zweiten Platz als Deutsche Vizemeisterin der Damen, punktgleich mit Katja Müller als neue Deutsche Meisterin. Gratulation auch an Jan mit dem vierten Platz bei den Herren. Hier gewann Eske Diez aus Dänemark.

Da es für Anfang Oktober noch recht warm war, landeten die Erstplatzierten nach der Siegerehrung ausnahmsweise im Wasser. Dieses war jedoch nur Hüfthoch, was ein gemeinsames wieder herauslaufen vereinfachte.

So nahmen wir die ausgezeichnete Stimmung mit in den Abend und am nächsten Tag mit vielen schönen gemeinsamen Erinnerungen mit nach Hause.

Europe Segeln am Goldkanal
Europe Segeln am Goldkanal Ostern 26
Europe Training Radolfszell

Europe Training Radolfszell

Am 04. bis zum 06. September fand in Radolfzell am Bodensee ein Europe-Training statt, zu dem 13 Segler und Seglerinnen aus ganz Baden-Württemberg und dem Allgäu angereist kamen. Von uns waren wir zu viert dort. Insgesamt befanden sich unter den Seglern und Seglerinnen dabei Um- und Einsteigende wie Magnus, aber auch „alte Hasen“ wie mich. Vor allem unsere Einsteiger konnten viele Erfahrungen in dieser Bootsklasse sammeln.

Trainingsstart war am Freitagnachmittag bei schönem Wind und Sonnenschein. Von den Teilnehmenden waren berufsbedingt noch nicht alle angereist, und so starteten wir in kleinerer Runde. Schnell ging es mit unseren Trainern Jan und Urs aufs Wasser, wo wir Halsen und Wenden, sowie Tonnenrundungen und einige Starts übten. Vor besondere Herausforderungen wurden wir dabei von dem matschigen Einstieg ins Wasser gestellt, was dem aktuell sehr niedrigen Pegel des Bodensees geschuldet ist. Hier hieß es, mit vereinten Kräften schieben und ziehen, da die Slipwagen teilweise bis zum Rumpf der Boote feststeckten und wir manchmal bis fast zum Knie im Schlick. Wir waren froh, dass die Europe so leicht ist. Mit anderen Booten wäre das nicht gegangen. Letztendlich schafften es alle ins tiefere, Wasser und später vor allem wieder aus dem Wasser heraus. Steckt also niemand immer noch fest.

Anschließend wurde gemeinsam bei toller Stimmung von Natur und uns gegrillt. Der zweite Tag startete leider mit Flaute, weshalb wir den Vormittag mit einer kleinen Theorie und einer Sporteinheit überbrückten. Dabei lernten wir, wie man am besten aus physiotherapeutischer Sicht im Boot sitzt und hängt. Das war äußerst spannend. Außerdem konnten wir Neulinge unsere Boote mit den erfahreneren Europeseglern zusammen einmal durchgehen, so gab es bei manchen noch reichlich Optimierungsbedarf.

Nach der Mittagspause gingen wir dann bei leichtem Wind aufs Wasser, der Wind wurde allerdings in kürzester Zeit sehr stark, für manche sogar fast zu stark. Wir konnten unsere beigebrachten Hängepositionen gleich testen. Da dies jedoch sehr anstrengend ist, segelten wir dann erst einmal auf rasantem Halbwindkurs zur gegenüberliegenden
Seite des Sees, vor dem Mooser Hafen und suchten dort etwas Abdeckung, bevor wir mit dem geplanten Training weitermachen konnten. Unser Trainerduo ließ uns ein Team Match Race segeln und wir übten wieder Manöver und Starts.

Da der Wind immer noch recht stark war, haben dabei auch einige Einsteiger gleichzeitig unfreiwillig Kenterübungen machen können. Am Abend ließen wir den Tag wieder bei einer gemeinsamen
Grillrunde ausklingen, bei der wir auch blaue Flecken zählen konnten.
Am Sonntag, dem dritten und letzten Tag unseres Trainingswochenendes, trafen wir uns morgens im
Jugendraum, um die vorangegangenen Trainingseinheiten noch einmal per Videoanalyse durchzugehen, Urs hatte auf dem Wasser fleißig gefilmt.

Der Wind war an diesem morgen sehr schwach, dennoch gingen wir gegen 11 Uhr aufs Wasser, um das Schleppen zu üben. Um aufs Wasser zu kommen, kämpften wir uns wie jedes Mal beim Slippen 20-25 m durch den Bodensee-Schlamm. Beim Schleppen dauerte es Anfänglich etwas bis wir uns alle zusammengefunden hatten, aber letztendlich klappte es doch. Nach einer kleinen Mittagspause ging es dann noch einmal bei etwas mehr Wind als am Vormittag raus auf den See… und ja, ihr ahnt es: wieder mit gemeinsamen Kräften durch den Schlamm.

Ein großes Dankeschön an Jan und Urs, die uns das Wochenende
über ausgezeichnet betreut und trainiert haben.

Europe Segeln am Goldkanal
Europe Segeln am Goldkanal Ostern 26
Hafen-Ost Regatta 20./21.06.26 in Überlingen

Hafen-Ost Regatta 20./21.06.26 in Überlingen

... und wieder gab es ein Regattawochenende …
Diesmal waren wir wieder beim SGÜ zur Hafen-Ost-Jollenregatta, wie schon seit vielen Jahren.

Wir reisten, wie gewohnt, am Freitagnachmittag an, haben die Boote aufgebaut und unser mobiles zu Hause hergerichtet. Das haben wir alles noch im Trockenen geschafft. Kurze Zeit später öffnete der Himmel seine Schleusen und es goss in Strömen, mit Gewitter...  Mit unseren Freunden, die auch schon angereisten waren, haben wir es uns, soweit möglich, auf der Vereinsterrasse mit bestellter Pizza gemütlich gemacht. Als wir uns dann schließlich in den Hänger verkrümelten mussten wir feststellen, dass wir einen nachtaktiven Nachbarn hatten: der Biber hat sich einen knusprigen Busch zum Nagen ausgesucht.

Der Samstag startete in Ruhe mit den restlichen Aufbauarbeiten, Anmeldungen, Gesprächen, Spaziergängen … Es war eine rege Wuselei im Gange …
Nach der Steuerleutebesprechung war erst einmal Flaute. Es war sehr heiß, sodass es einige Segler auch ohne Boot ins Wasser zog.
Im Schatten der Bäume ließ es sich aber auch einigermaßen aushalten. Am Nachmittag setzte dann ein bisschen Wind ein und es ging raus aufs Wasser - diesmal im Boot.
Nach 2 Wettfahrten sollte eine 3. folgen, welche die Wettfahrtleitung beim 4. Versuche tatsächlich gestartet, wegen nachlassendem Wind aber doch abgebrochen hat.
Mennooo, da ist man einmal vorne mit dabei und dann sowas … grmpf …
Am Abend haben sich alle Segler zum Essen eingefunden und das Grillgut sowie Salate schmecken lassen. Zum Nachtisch gab es Eis, eine willkommene Abkühlung, nachdem wir auf dem Wasser eher schweißgebadet waren …
Ab 22 Uhr wurden wir vom Strandbad her per Public-Viewing akkustisch über den Stand des Fußballspiels (Deutschland -Elfenbeinküste) auf dem Laufenden gehalten. Deutschland hat gewonnen, was von den Fußballfans auch lautstark mit Hupen und Gegröle gefeiert wurde.

Der Sonntag startete recht warm, schon in der Früh um halb 8 hat man den Schatten gesucht.
Startbereitschaft war für 11 Uhr angesetzt, es wurde aber AP an Land gehisst. Der See war spiegelglatt. Nur die Bojen wurden schon einmal ferngesteuert vor das Clubgelände manövriert, sodass die Wettfahrtleitung schnell den Kurs hätte legen können.
Leider ließ der Wind auf sich warten und auch das leichte Lüftchen, das sich gegen 9 Uhr über den See gewagt hat, trat bald schüchtern den Rückzug an … leider. Also: heute keine Wettfahrten mehr.
Die Siegerehrung ging auch bald vonstatten.

Es gab neben dem Europe-Feld auch das Laser/Ilca-Feld. Witzig zu beobachten war, dass die ersten 3 Plätze bei den Lasern von zarten Mädels belegt und bei den Europes 3 harte Kerle aufgerufen wurden.

Bei den Europes haben gewonnen:
Platz 1: Jan Schliemann GER 64
Platz 2: Jens Morscheid GER 1638 und
Platz 3: Simon Huellenkremer GER 119
Es haben 11 Europe-Seglerinnen und -Segler teilgenommen.

Abbau und Verladen erfolgte dann bei brütender Hitze. Einige Segler erfrischten sich vor der Abreise noch mit einem angenehmen Bad im See. Nach der Abschiedsrunde ging es wieder auf den Heimweg.

Ein Dankeschön an alle Helferlein auch bei dieser Regatta. Die Küche hat uns am Samstagabend gut verpflegt (s.o.) und auch mit Lunchpaketen am Samstag UND am Sonntag versorgt, und das für 35 € Meldegeld für Frühmelder …

Wir freuen uns schon jetzt auf nächstes Jahr.

Wir grüßen euch herzlich

Simone & Jens
Europe GER 1474  und  1638

Europe Segeln am Goldkanal
Europe Segeln am Goldkanal Ostern 26
Ruppiger Wind bei der Osterregatta am Goldkanal 2026

Osterregatta am Goldkanal 2026

Osterregatta am Goldkanal 2026

Es ist März und meistens kalt. Aber eine echte Europe-Seglerin und den dazugehörigen Europe-Segler schreckt nichts. Und so haben wir für uns die neue Segelsaison am Goldkanal mit der alljährlichen Osterregatta eröffnet.

Die Anreise war am Karfreitag recht entspannt und es gab, wie immer nach dem diesmal wirklich laaangen Winter (kurz vor der Regatta gab es nochmal gut Schnee im Allgäu) das gewohnte "große Hallo" mit herzlichen Drückern und einem " schön, euch endlich wiederzusehen" ... am Freitagnachmittag gab es noch ein RCR-Internes Training, bei dem aber auch jeder, der Lust hatte, teilnehmen durfte... Es hatte stattliche 4 Bft Wind aus SW, war sehr böig mit vielen Drehern.... Fast perfekt zum anfangen 😉

Am Abend wurde der Grill angeheizt. Jeder, der angemeldet war, ließ es sich schmecken und spendete auch ordentlich. Übrigens ein sehr stimmiges bezahlen, denn so wird auch den fleißigen Helferlein Respekt gezollt, und die Vereinskasse gefüllt.  Herzlichen Dank für die guten Leckereien, die auf und neben dem Grill plaziert waren.

Der 1. Regattatag startete ein wenig ungemütlich. Es nieselte immer mal wieder und es war den ganzen Tag eher Wolkenverhangen, entgegen der Wettervorhersage. Die letzten Regattateilnehmer trudeln auch nach und nach ein und bauten auf.
Der Wind war angenehm zu segeln, es wurden 2 Wettfahrten ausgetragen. Vorhergesagt waren 4 Bft aus SW, in Böen 6, die blieben aber weitestgehend aus, ein Dank an den lieben Petrus...
Der Samstag klang, wie üblich, mit dem Abendessen und einer anschließenden Tombola aus. Bevor es in die Koje ging, machten wir noch einen nächtlichen Spaziergang unter sternklarem Himmel...

Uiii, ist da nicht gerade der Osterhase um die Ecke gehoppelt?
Tatsächlich...

Am Sonntag früh fanden die Segler erst einmal kleine Osterüberraschungen auf den Booten, ein kleines Highlight vor den folgenden Wettfahrten. Der Wind ließ auch nicht lange auf sich warten und entsprach tatsächlich der Vorhersage der Wetterdienste: 4 Bft aus SW, in Böen 6 und Sonnenschein. Es zischte zeitweise schon ordentlich und frischte im Laufe des Tages noch einmal gut auf. Einige Seglerinnen und Segler haben recht bald den Weg zurück in den Hafen gewählt (u. a. ich), während die ganz unerschrockenen ihren "Spaß" hatten ( z.B. Jens).

Mit der Siegerehrung und einem abschließenden Gruppenfoto aller Teilnehmer war unsere erste Regatta der Saison nun abgeschlossen. Die Heimreise haben wir in einem Rutsch und ohne Stau bewältigt.

An dieser Internationalen Osterregatta am Goldkanal haben 23 Europe- und 30 Finnsegler teilgenommen.
Bei den Europes haben den 1. und den 2. Platz Elisa Kebschull und Pilar Hernandez-Mesa (beide vom RCR) belegt und Platz 3 ersegelte sich Jens.

Wir fahren immer gerne zum Goldkanal, nicht nur zum Segeln, auch um Freundschaften zu pflegen … wir freuen uns schon auf die Herbstregatta im RCR.

Wir grüßen euch alle herzlich …
Eure/Euer
Simone       und       Jens
GER 1474               GER 1638

Europe Segeln am Goldkanal
Europe Segeln am Goldkanal Ostern 26
Ruppiger Wind bei der Osterregatta am Goldkanal 2026
Doppelbericht aus der Europe-Szene: Herbstwind & Europetrichter Regatta

Doppelbericht aus der Europe-Szene: Herbstwind & Europetrichter Regatta

Zum Saison-Ende lockt immer der Goldkanal und die Regatta am Brombachsee. Seit Jahren fixe Termine in unserem Regatta-Kalender.

Am Goldkanal zur Herbstwindregatta am 27./28.09.25

Wir kamen, wie immer, am Freitag Abend an, richteten unser mobiles zu Hause ein und bauten die Boote halbwegs auf. Anschließend verbrachten wir noch einen netten Abend bei Wein und Keksen mit den Europeseglern, die schon da waren. Der Samstag startete recht gechillt: gemütliches Frühstück, Boote segelfertig aufbauen, zur Regatta anmelden, Steuerleutebesprechung... Alles wie gewohnt.

Samstags hieß es: warten... auf Wind... Dabei wurden wir gut verköstigt. Bratwurstsemmel, Kuchen, Kaffee... Deus Ventus ließ halt auf sich warten. Wir Europesegler können uns aber auch gut anderweitig beschäftigen.
Sonntags kamen wir dafür in den Genuss, 4 Wettfahrten zu segeln. Anfangs war der Wind etwas zaghaft, baute sich aber von Wettfahrt zu Wettfahrt gut auf. Bei den Tonnenrundungen wurde es tatsächlich auch sehr spannend, wenn ganze Seglerknäuel anrückten.

Wieder an Land kam es auch bald zur Siegerehrung und 20 Europesegler warteten gespannt auf ihre Platzierungen. 
Wir SSGR'ler haben Platz 2 (Jens) und Platz 12 (Simone) belegt.

Legendäre Brombachsee Regatta

Nach der Regatta beim RCR stand nun noch der Brombachsee am 11. und 12.10.25 als Saisonabschluss auf dem Plan. Man merkt, dass diese Regatta einen gewissen Kultstatus hat, reihten sich doch die Bobbycars schon aneinander...
Hier waren 38 Segler gemeldet. Anscheinend hat Deus Ventus sich am Goldkabal zu sehr verausgabt, da der Wind nun am Brombachsee auf sich warten ließ. Zwar hieß es am Samstag: warten auf dem Wasser, aber das schüchterne Lüftchen zog es vor, sich ganz zurück zu ziehen. Also wieder an Land. Abends gab es Burger mit Salat.

Das Alternativprogramm am Sonntag war auch nicht ohne: machten wir halt ein Mini-Auto-Rennen den Berg hinunter. Manch einer hatte so viel Schwung, dass es bis zur Slipanlage und in den See gereicht hätte, der jeweilige Fahrer bog aber vorher ab. Auch Spaziergänge wurden gemacht oder "Uno flip" gespielt, wir hatten ja Zeit. 
Statt einer Siegerehrung gab es zunächst eine Preisverleihung. Zusätzlich wurde wieder der Wanderpreis der Süddeutschen Europe-Meisterschaft vergeben. Jeder wurschtelte und werkelte noch, um die Boote zu verladen und dann wurde wieder, schweren Herzens, Abschied genommen.

Man wünschte sich schon Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch, gefolgt von Helau, bis zum nächsten Wiedersehen an Ostern. Wir freuen uns schon darauf.

Ein dickes Dankeschön an die Land- und Wasserteams beim RCR am Goldkanal und YCN am Brombachsee. Wir kommen wieder...

Es grüßen euch zum Saisonende

Simone und Jens
GER 1474 GER 1638